Wie Israel zur Software-Superpower wurde

(erschienen in der Verlagsbeilage der FAZ zur CEBIT ´99)

 

Von Grisha Alroi-Arloser

Israel ist gerade 50 Jahre jung und hat knapp sechs Millionen Einwohner. Ein Land von der Größe Hessens, das für Jaffa-Orangen, biblische Stätten, Sonne, Sand und Haleluja bekannt wurde. Das Land, in dem statt Milch und Honig aber oft nur Blut und Tränen flossen.

 

VW - Verteidigung und Wachstum - das war die allgegenwärtige Zauberformel für Israels Existenz. Ein Einwanderungsland, dessen Bevölkerung sich in den fünf Jahrzehnten seines Bestehens verzehnfachte, mußte in jeder Hinsicht wachsen. Dabei waren die ständige Bedrohung durch Krieg und der arabische Wirtschaftsboykott wesentliche Antriebe für die Entwicklung Israels, militärisch wie wirtschaftlich.

 

Israel konnte seinen Gegnern nie mit Überlegenheit an Masse oder Mitteln begegnen, und war daher auf höhere Flexibilität, Reaktionsschnelligkeit, Improvisationsvermögen und Einfallsreichtum angewiesen. Wo ein israelischer Panzer zahlenmäßig 12 arabische umzingeln mußte, wo Luftwaffe und andere Waffengattungen quantitativ weit unterlegen waren, da kam es auf höhere Zielgenauigkeit, modernste Radartechnologie und elektronische Fahrtkontrolle an, auf ausgetüftelte Kryptoalgorithmen, effiziente Bandbreitennutzung, elektromagnetische Abschirmung, superschnelle Datenanalyse, hervorragende Bilderkennungssoftware und Simulationsprogramme. Not macht eben erfinderisch.

 

Mit der Veränderung der geopolitischen Situation nach Ende des Kalten Krieges, nach dem Friedensschluß mit Ägypten und Jordanien und dem Beginn der Friedensverhandlungen mit den Palästinensern konnte sich Israel eine Kürzung des Verteidigungshaushalts und eine Reduzierung der Truppenstärke leisten, eine Art "Friedensdividende". Das bedeutete aber gleichzeitig die Einstellung militärtechnischer Entwicklungsprojekte, die stetige Konversion und Reduzierung von Rüstungsbetrieben und die Freisetzung bestens ausgebildeter, junger Elektronikingenieure und Programmierer. So gilt der Abbruch des Lavi-Projekts zur Entwicklung eines eigenen Kampfflugzeugs als einer der bedeutendsten Antriebe für die israelische Hightech-Industrie. Hunderte der besten Ingenieure und Softwareexperten des Landes wurden entlassen, suchten Arbeit, viele gründeten Hightech-Start-Up-Unternehmen, der Rest ist Geschichte. Fast jedes dritte israelische Software-Märchen beginnt mit dem Satz: "Es waren einmal zwei Kumpel bei den Bergjägern, die hatten eine Idee…"

 

So entstanden beispielsweise aus der militärischen Expertise ihrer Gründer auf dem Gebiet der Nachtsichttechnologie erfolgreiche Bildbearbeitungsunternehmen wie Elscint und Scitex. Ein ganz junges und vielversprechendes Unternehmen ähnlichen Ursprungs ist Tech-Image, das eine 3D-Animationssoftware entwickelt hat, die menschliche Bewegungsabläufe und Gesichtsausdrücke von Videos "aufnimmt" und dann auf virtuelle Personen oder Objekte überträgt. Abgesehen von der bestechenden Ausdruckstiefe, die auf diese Weise sogar einem Kürbis verliehen werden kann, bringt die Technologie eine enorme Ersparnis an Zeit und Geld bei der Produktion.

 

Die große Bedeutung von Netzwerksicherheit im Militär führte zur sagenhaften Erfolgsstory von Checkpoint, Erfinder der Firewall, einem Unternehmen, das nur fünf Jahre nach seiner Gründung einen Jahresumsatz von über DM 150 Mio. einfährt. Hauptsitze sind Tel-Aviv und San Francisco, Europa wird von der Niederlassung bei München versorgt.

 

Von der Wolga an den Jordan

 

Als die Sowjetunion Ende der 80er Jahre ihre Tore öffnete und Juden nach Israel auswandern durften, setzte eine Immigrationswelle ein, die Israels Bevölkerung innerhalb eines Jahrzehnts um 20% wachsen ließ. 40% der Einwanderer waren Akademiker, viele Wissenschaftler von Weltrang waren dabei, die mit kleinen Koffern voll großer Ideen und Hoffnungen ins Verheißene Land kamen. Wie aber wollte man dieses immense Potential nutzen?

 

Die israelische Regierung startete das sogenannte "Inkubatorenprojekt." In jedem der 26 Hightech-Brutkästen werden zehn Entwicklungsteams vielversprechender Technologien für einen Zeitraum von zwei Jahren beherbergt. In dieser Frist müssen sie ihr Projekt so weit entwickelt haben, daß ihnen die weitere Kapitalaufbringung am freien Markt gelingt. Während der Inkubationszeit ist für alles gesorgt: Firmengründung, Gehälter, Räumlichkeiten, wissenschaftliche Beratung, Präsentation der Projekte vor ausländischen Investoren u.s.w. Die Kosten trägt der Staat zu 85%, "15% müssen von den drei F´s geleistet werden: Family, Friends, or Fools," heißt es in der amerikanischen Venture Capital Szene in Tel-Aviv. Das Projekt wurde ein voller Erfolg: Fast 400 Unternehmen sind bisher geschlüpft, 51% haben es in die Unabhängigkeit geschafft und insgesamt DM 170 Mio. an Investitionen anlocken können. Heute wird bereits für DM 70 Mio. verkauft, 68% davon ins Ausland.

 

Bildung und Forschung werden in Israel groß geschrieben. 65% der Schüler machen Abitur, die Zahl der Studenten an Israels sechs Universitäten ist in den 90er Jahren um 40% auf über 100.000 gestiegen. Regierung, Universitäten und Industrie kooperieren eng, um noch während der Studienzeit einen engen Kontakt zwischen Studenten und Hightech-Unternehmen herzustellen. Mit 135 Ingenieuren auf 10.000 Einwohner liegt Israel weltweit an erster Stelle. Jeder dritte Kindergarten hat mindestens einen PC, auf je 10 Schulkinder kommt ein Computer. 2,3% des BIP werden in zivile F&E investiert, 60% davon gehen in den Elektronik- und Softwaresektor.

 

Aber auch im IT-Binnenmarkt sind die Israelis High-Ender. Jährlich werden 250.000 PCs gekauft, auf je zwei Haushalte entfällt mittlerweile ein Rechner. Die Israelis geben jährlich über DM 4 Mill. für Informationstechnologie aus, der Markt wächst um 12-15% pro Jahr. Mit 2,5 Millionen digitalen Telefonanschlüssen, ISDN und ATM-Diensten, 1,9 Millionen Handys, rund 200.000 Internetanschlüssen und 1 Million Kabeldecodern kann über Kommunikations- und Informationsmüdigkeit in Israel wirklich nicht geklagt werden. Dieser Umstand ist sicher einer der bedeutendsten Unterschiede zu den sogenannten Tigerstaaten in Südostasien.

 

Die Regierung pflegt das Hightech-Image Israels mit beträchtlichem Aufwand. Sie fördert Investitionen auf diesem Gebiet mit großzügigen Langzeitdarlehen, direkten Zuschüssen, Finanzierungshilfen für F&E und Steuernachlässen.

 

Nehmen wir also die vier Faktoren: Militär, Einwanderung, Bildung und Politik und verbinden sie mit einer mittlerweile hervorragenden Gründermentalität, wie wir sie sonst nur im Silicon Valley und entlang der Route 128 antreffen, wird der rasante Wechsel von Jaffa zu Java verständlich. Geben wir dann noch die bedingungslose Bereitschaft zur Globalität der Israelis hinzu, gepaart mit der Furchtlosigkeit vor Kooperationen mit großen strategischen Partnern, ist der Erfolg vorprogrammiert.

 

1991 machten Hightechprodukte bereits 23% des israelischen Exports aus, sieben Jahre später waren es schon 36%, das sind über 80% aller Industrieausfuhren. 1997 wurde Hightech im Wert von rund DM 10 Mill. exportiert. Die Softwareindustrie hat sich allein in den letzten drei Jahren verdoppelt. Ihre Exporte weisen eine jährliche Wachstumsrate von 25% auf und haben 1998 die DM 1.2 Mill.-Marke überschritten.

 

Im letzten Jahrzehnt sind zahlreiche israelische Hightech-Unternehmen an die Börsen in New York und London gegangen und machen dort jeweils das größte ausländische Firmenkontingent aus. Israel ist heute eine der fünf führenden Hightech-Nationen der Welt und die Nummer 2 auf dem Gebiet der Softwareentwicklung nach den USA.

 

Ausländer rein!

 

Die Riesen des Hightech-Geschäfts wie Motorola, Intel, IBM, National Semiconductors, Microsoft, Siemens, Mitsubishi, Deutsche Telekom und Baan, um nur einige zu nennen, haben Israel als Quelle technologischer Innovationen längst erkannt. Sie haben Tochtergesellschaften, Produktionsstätten und Forschungszentren gegründet, in israelische Start-Ups investiert, sind Risikokapitalfonds beigetreten und strategische Partnerschaften mit hiesigen Unternehmen eingegangen. Während die ausländischen Investitionen noch 1992 bei nur DM 680 Mio. lagen, erreichten sie 2000 bereits DM 7,2 Mill.

 

Die Ausländer kaufen oft gar nicht mehr nur Technologien, sondern lassen lieber gleich im polyglotten Israel entwickeln und produzieren. So entstand der Pentium Prozessor großteils in Israel, die MMX Technologie ganz. Wenn Sie, gleich wo auf der Welt, eine farbige Wochenzeitschrift lesen, wurde sie wahrscheinlich mit Hilfe des israelischen Scitex-Farbdrucksystems hergestellt. Die Voice-Mail, die Sie benutzen, basiert auf der Trilogue-Technologie, made in Israel. Viele der großen Automobilhersteller benutzen das israelische Tecnomatix-Cad/CAM System. 65% aller Leiterplatten auf der Welt werden mit Qualitätskontrollsystemen aus Israel auf Fehler überprüft. Die kleinste "On-Board"-Sicherung für FSL-Festplatten stammt aus Israel. Sun hat hier mittlerweile einen Java-Thinktank eingerichtet, und Intel baut zur Zeit ein neues Werk in der südlichen Negev-Wüste, wo Sand und Silicon sich treffen, um dort u.a. komplette Computer und Peripherals zu produzieren. Bill Gates bezeichnet sein israelisches Entwicklungszentrum, dem einzigen außerhalb der USA, als einen der "herrlichsten Reichtümer meiner Firma." AOL kaufte 1998 die israelische Web-Pager-Firma Mirabilis für damals unglaubliche DM 488 Mio. Mittlerweile haben mehrere M&As die 1 Milliarden Dollar Grenze überschritten, zuletzt von Visiontech, einem Start-Up, das einen Microchip entwickelt hat, mit dessen Hilfe life-Fernsehübertragungen vom Zuschauer zu Hause über die Fernbedienung "eingefroren" und nach einer kurzen Pause wieder fortgesetzt werden können. Die Deutsche Telekom hat Ende 1998 90% ihres DSL (Digital Subscriber Line)- Auftrags an die israelischen Firmen Orckit und ECI vergeben. Ausschlaggebend war wohl, daß Orckit auch den entsprechenden Chipsatz produziert, was Kosten und Zeit spart. Darüber hinaus ermöglicht die Orckit-Technologie auch ISDN-Benutzern die schnellen Übertragungsraten.

 

Echtzeit-Sprachübermittlung via Internet ist fest in israelischer Hand. Die Deutsche Telekom ist mit über 20% bei Vocaltec eingestiegen, um die IP-Telefoniechance nicht zu verpassen.

 

Motorola Israel (Motorolas weltweit größtes Entwicklungszentrum) und Cisco Israel (Ciscos einziges Entwicklungszentrum außerhalb der USA) werden gemeinsam am Motorola-Cisco Cellular Internet Joint Venture teilnehmen. Cisco International wurde vor einem guten Jahr in Israel fündig, als sie mit DM 80 Mio. bei Class Data Systems einstieg, einem Unternehmen, das sich mit der Entwicklung von QoS Software (Quality of Service) beschäftigt, einer der heißesten Renner im heutigen Internetgeschäft.

 

Auch Siemens ist seit gut fünf Jahren mit dem großen Einkaufswagen in Israel unterwegs. Seither sind Technologieunternehmen und Produkte im Wert von über einer halben Milliarde DM gekauft worden, im September 98 wurde ein internationales Einkaufsbüro des Konzerns eingerichtet, und die Gründung eines Entwicklungszentrums in der Nähe Tel-Avivs ist geplant.

 

In Tausenden von Photoläden weltweit können Kunden die "Internet-Option" ankreuzen und nach der Entwicklung ihrer Photos diese bequem zu Hause online anschauen, herunterladen, Hardcopies, Photoalben oder Grußkarten bestellen. Das System wurde von der Jerusalemer Firma Picture Vision entwickelt. Wen wunderts, daß Kodak 50% des Unternehmens aufgekauft hat und weitere 30% bei AOL gelandet sind.

 

Zwei israelische Unternehmen, Itran und Ambient, entwickeln z.Z. ein System zur Nutzung des bestehenden Stromnetzes als Internetanschluß. Die Vorteile liegen auf der Hand: wesentlich höhere Übertragungsraten, geringe Anschlußkosten und Entlastung der Voice-Leitungen. Das Produkt soll bis Jahresende marktreif sein. "Wir erreichen bereits jetzt Übertragungsraten von 1,5 MB/s, glauben aber in absehbarer Zukunft auf 10 MB/s zu kommen," sagt Itrans Geschäftsführer Avner Matmor. Die Stromgesellschaften stehen Schlange.

 

Aber nicht nur die Großen sind auf Israel aufmerksam geworden: Die Feldmann Media Group, (Nürnberg/Düsseldorf) hat in Tel-Aviv ein Kontaktbüro gegründet, um ihre Fühler in die heiße Web-based IT-Development-Szene des Landes auszustrecken. Das Unternehmen ist an der Integration von state-of-the-art Multimedia-DB-Management Tools in Ihr eigenes Cross-Media-Production System interessiert. "In der Israel eigenen Spannung zwischen Militärreservedienst und Lippenpiercing wird solch innovative Energie freigesetzt, da wollen wir dabei sein," meint Multimedia-Chef Feldmann.

 

Kooperation - Pflicht oder Kür?

 

Auch die israelische Softwareindustrie hat ihre Probleme. Israelische Hochschulen bilden weniger Computerfachleute und Elektronikingenieure aus, als die Branche benötigt. Weil auch der Einwandererstrom versiegt ist, versuchen israelische Softwarehäuser schon ihr Outsourcing-Glück in Rumänien, Indien und mittlerweile sogar in unmittelbarer Nachbarschaft, bei den Palästinensern.

 

Die Goldgräberstimmung in der Branche hat zur Gründung hunderter kleiner Unternehmen geführt, die alle von Mirabilis, Vocaltech und Checkpoint träumen. Aber nur massive Unternehmenszusammenführungen werden eine mittelfristige Straffung und Konsolidierung der Industrie ermöglichen.

 

Die israelische Steuerpolitik wirkt sich hemmend auf die Weiterentwicklung der Branche aus: Erst eine Reform, die den Wiz-Kids von heute verlockende, mit denen in Kalifornien vergleichbare, Einkommensmöglichkeiten bietet, wird die Attraktivität des "Silicon-Wadi" erhalten.

 

Auch wird es nicht nur bei raschen Börsengängen und dem Verkauf neuer Technologien an die multinationalen Giganten bleiben können; die Israelis werden die Ambition und die Ausdauer entwickeln müssen, selbst zu "Global Playern" zu werden.

 

Der IT-Boom ist zwar noch lange nicht zu Ende, doch muß bereits heute neue Branchen und Nischen identifizieren, wer langfristig ein Hightech-Powerhouse bleiben will. Medizintechnik und Biotechnologie sind in aller Munde, und auch auf diesem Gebiet kann Israel mit hervorragenden Wissenschaftlern und vielversprechenden Technologien aufwarten. Doch sind hier wesentlich längere Entwicklungszeiten nötig, die ein Stehvermögen erfordern, wie es bislang nur wenige israelische Unternehmen an den Tag legten.

 

Trotzdem bleibt Israel ein Technologie- und Venture-Capital-Wunderland: Gerade auch deutschen Unternehmen bieten sich in den Bereichen Abrechnungssoftware für Telefon- und Cellularbetreiber, interaktive E-Commerce-Solutions, DSP, Verschlüsselung und Datensicherheit, Direct Internet Broadcasting, kabellose Kommunikation (Voice und Data), digitale Bildverarbeitung und -kompression und LAN-Technologien interessante Kooperationen mit den Israelis an. Weil diese sich mit dem Zugang zu europäischen Märkten noch schwer tun, suchen sie strategische Partner mit Marketing-, Support- und Produktionsmöglichkeiten, auch in Deutschland. So können gemeinsam Hardware/Software-Produkte entwickelt und dann gemeinschaftlich vertrieben werden. Hier ist von Vorteil, daß Israel Freihandelsabkommen mit den USA und der EU gleichzeitig hat, so daß zollfrei über den großen Teich exportiert werden kann. Außerdem lohnt es sich nach wie vor, israelische Softwarehäuser als Outsourcing-Partner zu wählen, wenn es um die sprachliche wie kulturelle Anpassung eigener Produkte an fremde Märkte geht.

 

Die ausgezeichnete Kenntnis internationaler Marktbedingungen und Geschäftskultur, gepaart mit reichen Erfahrungen in ausländischen Turnkey-Projekten und Joint Ventures im Telekommunikationsbereich, machen israelische Firmen zu interessanten Partnern, wenn es um die Bildung schlagkräftiger Konsortien für internationale Ausschreibungen geht.

 

Über 70 Venture Capital Funds sind seit Anfang des Jahrzehnts in Israel entstanden. Mit einer Kapitalverfügung von über 12 Mill. DM sind sie ständig auf der Suche nach vielversprechenden Start-Ups und möglichen internationalen Joint Ventures. Hier, und im Umstand, daß Israel als einziges Nicht-Mitglied der EU am 5. EU-Rahmenprogramm für F&E-Projekte beteiligt ist, liegen weitere Anreize für eine Kooperation.

 

Wie immer etwas großspurig, nennen die Israelis ihre einzige wirkliche Großstadt Tel-Aviv - in Anlehnung an den Big Apple New York - the Big Orange. Und so, unter der Sonne des östlichen Mittelmeers, gibt es sie wirklich, die Java-Orange!